Kleiner Empfang anläßlich der Übergabe der Förderurkunde durch die ehemalige Kölner Dombaumeisterin Prof. Dr. Barbara Schock-Werner (3.v.l.). Darüber freuten sich nicht nur die Vertreterinnen und Vertreter des Petershofs (links), sondern auch Bezirksbürgermeister Roland Schüler (Mitte) und Bürgervereinsvorsitzende Antje Frings (5.v.l.).
NRW-Stiftung fördert Petershof
Für die Renovierung und den Ausbau des Petershofs hat die „Machbarschaft Köln eG“ eine finanzielle Förderung von der NRW-Stiftung erhalten. Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, die Vizepräsidentin der NRW-Stiftung, überreichte den Vertreterinnen und Vertretern des Projekts "Denkmal der Zukunft Petershof" am Mittwoch, 15. April 2026, im Rahmen eines kleinen Empfangs die Förderurkunde.
Die Stiftungsförderung von 200.000 Euro ist gezielt für den Erhalt und Ausbau der histoischen Scheune zum künftigen Bildungs- und Begegnungort in Müngersdorf vorgesehen.
Dorothee Frings (r.) und Johannes Puff (l.) nahmen als Vertreter der "Machbarschaft Köln eG" die Förderungsurkunde von Barbara Schock-Werner, Vizepräsidentin der NRW-Stiftung, entgegen.
Barbara Schock-Werner betonte in ihrer Ansprache: „Keine Stadt, keine Firma und kein Privatmensch erhält eine Förderung der NRW-Stiftung, sondern nur Projekte mit klar erkennbarem bürgerschaftlichen Hintergrund und Engagement.“ Die ehemalige Kölner Dombaumeisterin wünschte der Baustelle Petershof mit seinem Wohnprojekt, seinen sozialen und kulturellen Einrichtungen und dem so wichtigen Kindergarten für die Zukunft „alles Gute“.
Die NRW-Stiftung, die dieses Jahr ihr 40jähriges Bestehen feiert, fördert im gesamten Bundesland entsprechende Projekte. Das Spektrum des Stiftungsengagement geht von der Restaurierung des Schlosses Drachenburg bei Königswinter über Ankäufe von Naturflächen zwecks Erhalt von Landschaftsräumen und Artenschutz bis hin zur Förderung der Kultur im Lande sowie vielen ehrenamtlichen Projekten im sozialen und kulturellen Bereich.
Stand: 15.4.2026, Text und Fotos: Hanno Frings
> hier zur interessanten Internetseite der NRW-Stiftung
In eigener Sache des Autors ein interessantes PS: In Müngersdorf leben einige Menschen namens Frings - erst recht, seit die Petershof-Initiatoren aktiv sind. Dorothe und Christian Frings sind nicht mit Antje und Hanno Frings verwandt oder verschwägert. Und alle vier auch nicht mit dem berühmten Kardinal. Frings im Rheinland ist wie Müller in München: Geläufig. Viele Familien nahmen im Mittelalter diesen Namen an. Der Name hat sich in der Region Eifel / Ardennen vom Heiligen Severinus abgeleitet, dem Regionalheiligen. Das erkennt man deutlich am Kölner "Vrings-Veedel", das auch mit "F" geschrieben wird. Das Frings-Viertel. Und wer in den Ardennen bzw. in Belgien den Familiennamen "Severin" trägt, heißt einfach "Frings". hf
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