Wie aus Mungeßdorff unser Müngersdorf wurde
Geschichte ist spannend; erst recht von Orten, wo man selber lebt. Über die Historie von Müngersdorf hat der Bürgerverein Köln-Müngersdorf schon einiges veröffentlicht. Die älteren Artikel stammen aus den Blickpunkt-Heften und sind im Internetangebot des BVM in der Rubrik „Ortsgeschichte und Erinnerung“ nachzulesen. Nun hat eine Müngersdorfer Historikerin, Frau Prof. Dr. Majolie Lenerz-de Wilde, einen neuen wissenschaftlichen Überblick über die Geschichte unseres Stadtteils geschrieben.
Von Prof. Dr. Majolie Lenerz-de Wilde
Stand: März 2026
HInweise: Fußnoten befinden sich jeweils am Ende eines Textblocks. Literatur- und Bildquellenangaben befinden sich am Ende dieser Internetseite.
Müngersdorf wird erstmals erwähnt in einer Urkunde des Erzbischofs Warin aus dem Jahr 980, in der er dem Kölner Stift St. Aposteln Grundbesitz in „mundestorp“ überträgt. 1 In jüngeren Nachrichten ist 1214 von „mundenstorp“, 1608 von munderstorp, 1610 von „Mungeßdorff“, 1776 von „Mungerstorff“, und seit 1802 von „Müngersdorf“ die Rede.
Die Interpretation des Namens ist nicht zweifelsfrei geklärt. Zu erwägen ist, ob es sich bei der frühest belegten Nennung „mundestorp“ um ein Kompositum aus dem Genetiv des (germ.) Nomens *mund (Berg) (zu lat. mons, idg. *ment/ *munt/ *mnt) 2 und dem Bestimmungswort -torp (Dorf) handelt, also „Bergesdorf“. Diese Herleitung entspricht außer den Angaben zu Minden auch denen zu Dülmen 3 sowie zu Pyrmont 4.
Wenn unsere Ableitung stimmt, ist damit ein Bezug zur sogenannten Mittelterrassenkante hergestellt, oberhalb derer Müngersdorf angelegt wurde, und die entlang des Alten Militärringes noch deutlich erkennbar ist. Eine Schautafel an der Ecke Herrigergasse/Alter Militärring erläutert Entstehung und Bedeutung der Müngersdorfer Hangkante, die aufgrund der Initiative des Bürgervereins Köln-Müngersdorf seit 2015 als Naturdenkmal unter Schutz steht (Abb. 1-4). Die Mittelterrassenkante ist das mit Abstand älteste Denkmal Müngersdorfs.
1 Schwering 1980, 32.
2 so Niemeyer 2012, 410 zu Minden.
3 Niemeyer a.a.O. 139.
4 Ebd. 501 (Freundlicher Hinweis J. Lenerz). Die abweichenden Interpretationen von Clemens 1968, 18 f. sind durchweg ohne Belege.
Die Siedlungsgeschichte Müngersdorfs beginnt bereits in der ältesten Stufe der Jungsteinzeit, um 4500 v. Chr. Zwischen Aachener Straße und Militärringstraße wurden 1937 Pfostenreihen und Wandgräbchen entdeckt, die sich zu mehreren Großbauten rekonstruieren ließen.
Nach der charakteristischen Verzierung der hier gefundenen Keramik bezeichnet man diese Kulturgruppe als Bandkeramik. Die Bandkeramiker waren in ganz Mitteleuropa die ersten Menschen, die feste Siedlungen erbauten, Ackerbau und Viehzucht betrieben, Tongefäße brannten, Felsgestein bearbeiten konnten - kurz, die sogenannte neolithische Revolution einleiteten. Nicht zufällig wählten sie für ihre Ansiedlung die äußerst fruchtbaren Lössböden aus, wie sie auch die Mittelterrasse bietet.
Siedlungsspuren aus der Bronze- und Eisenzeit sind spärlich, was zweifellos den Fundumständen geschuldet ist 1.
Hingegen wurden im Jahr 1926, als man auf der Jahnwiese die Stadionanlagen erweitern wollte, bedeutende Anlagen aus der Römerzeit entdeckt. Ergraben werden konnte eine großzügige „villa rustica“, ein Gutshof, der 50 n. Chr. auf den Resten eines Fachwerkbaus errichtet und mehrfach erweitert wurde (Abb. 5).
1 Zur Besiedlungsgeschichte vom Neolithikum bis zu Christi Geburt: Meier-Arendt 1980.
Abb. 5: Plan des römischen Gutsbezirkes von Köln Müngersdorf.
Mit insgesamt 29 Räumlichkeiten, Warmbad, Dampfbad, Fußbodenheizung wies es allen Komfort einer kaiserzeitlichen Wohnanlage auf. Zum ummauerten Anwesen gehörten Aufenthaltsräume für das Gesinde, Speicher, Scheunen, Schuppen, Keller und mehrere Ställe (Abb. 6-7).
Abb. 6: Rekonstruktion des Herrenhauses in der letzten Bauphase von Nordosten (oben) und Südwesten (unten).
Abb. 7: Villa rustica von Köln Müngersdorf.
Die Innenausstattung des Speisesaals ließ sich rekonstruieren: rot ausgemalte Felder, gerahmt von schwarzen Streifen mit ornamentalen Darstellungen von menschlichen Gestalten, Fabelwesen, architektonischen und floralen Elementen (Abb. 8).
Im Nordwesten der ummauerten Anlage wurden 6 steinerne Sarkophage entdeckt, die allesamt alt beraubt waren. Zu den von den Grabräubern übersehenen Gegenständen gehören neben Bronzegeschirr, Münzen und Glasgefäßen zwei Silberlöffel mit der Aufschrift „DEO GRATIAS“ („Gott sei Dank“). Die Bestattungen datieren ins 4. Jahrhundert und lassen erkennen, dass die damaligen Gutsbesitzer Christen waren. Im Nordosten der Anlage, außerhalb der Befestigungsmauer befand sich ein Brandgräberfeld, in dem sich lediglich ärmliche Beigaben fanden und das der Ausgräber Fremersdorf sicherlich zutreffend für den Begräbnisplatz der Bediensteten hält1.
Um 400 n. Chr. wurde der Gutshof verlassen, wahrscheinlich deshalb, weil fränkische Siedler das römische Leben in und um Köln zunehmend bedrohten. Ein fränkisches Reihengräberfeld konnte 100 Meter nördlich des Gutsbezirkes aufgedeckt werden, und römische Gebrauchsgegenstände in diesen fränkischen Gräbern lassen erkennen, wer vermutlich die römischen Sarkophage geplündert hat.
Fremersdorf hat angenommen, dass der Erbauer der Villa kein Römer, sondern ein Ubier gewesen sei, ein Angehöriger jener germanischen Bevölkerung, die mit den Römern kooperierte, und Werner Eck ist ihm bei seiner umfassenden Bearbeitung des römischen Kölns darin gefolgt2.
Die „villa rustica“ von Köln Müngersdorf mit den zugehörigen Gebäuden und Gräbern ist die mit Abstand am besten untersuchte Anlage im Stadtgebiet und dem Umland. Zur Zeit der Ausgrabung und angesichts der vielfältigen Probleme der Stadt Köln war es wohl tatsächlich unmöglich, sie zu erhalten - dennoch bleibt hier ein bitterer Beigeschmack. (Vor allem, wenn man sich vor Augen hält, wie etwa im Ahrtal die „Römervilla Ahrweiler“ als Museum ausgestaltet wurde). Als einziges Erinnerungsstück steht heute am Adenauer Weiher einer der Sarkophage (Abb. 9).
Abb. 9: Römischer Sarkophag am Adenauer Weiher, 4. Jh.
Wie oben gesagt, stammt die älteste Urkunde, in der von Müngersdorf die Rede ist, aus dem Jahr 980. In den folgenden 600 Jahren sind Nachrichten verzeichnet über Schenkungen, Verpachtungen, Verkäufe von hier liegenden Gütern an und durch geistliche Körperschaften, auch weltliche Familien und damit verbundene Verwaltungsakte3.
Der Kölner Kupferstecher und Verleger Abraham Hogenberg (verm. 1578-1653) zeigte auf seiner „Kölner Schweidkarte“ (zu ahd. sweiga, mhd. sweige = Weideplatz) von 1610 „viele heutige Kölner Stadtteile, die zuvor nur in Urkunden erwähnt werden, zum ersten Mal“4 (Abb. 10 a-b).
1 Fremersdorf 1933, 47 ff.
2 Eck 2004, 416 ff.
3 Clemens 1968, 19 ff.
4 Schwarz 2005, 36 zu Karte 8.
Abb.10a: Ausschnitt aus der „Schweidkarte“ des Abraham Hogenberg, 1610. Vorne die ummauerte Stadt Köln, darüber „Malaten“, noch weiter oben „Mungeßdorff“.
Abb. 10b: Vorne „Mungeßdorff“.
Eine gerade Straße führt vom Hahnentor vorbei an „Malaten“ nach „Mungeßdorff“, das aus einer Kirche und einigen Gutshöfen besteht. Wenig später, 1663, standen in Müngersdorf 24 Häuser1. Die Hofgüter bildeten den Kern des Ortes. Viele dieser Anlagen wurde niedergelegt, in einigen Fällen stehen heute noch Wohnhäuser an alter Stelle. Sie wurden jedoch ausnahmslos im 18. und 19. Jahrhundert neu erbaut. Der Müngersdorfer Bürgerverein hat einen „Kulturpfad“ herausgegeben, der zu diesen (und anderen wichtigen) Anlagen führt und über ihre Geschichte informiert2.
Der Bürgerverein gibt weiter an, dass um 1900 noch neun große Bauernhöfe existierten, von denen inzwischen vier Höfe niedergelegt wurden. Beispielhaft für die noch vorhandenen kann hier der denkmalgeschützte „Petershof“ stehen. Es handelt sich um einen Vierkanthof aus Klinkerbauten, der 1896 errichtet, jedoch nur kurz landwirtschaftlich genutzt wurde (Abb. 11 a-c).
Abb. 11a: Luftbild des Petershofes.
Abb.11b: Schematische Umzeichnung der Hofanlage.
Abb. 11c: Petershof, Blick von der Belvederestraße auf das Wohnhaus (im Luftbild links in der Mitte).
1926 erwarb ihn die Stadt Köln. In den Wohnhäusern lebten Honoratioren, während die Stallungen leer standen. Während der NS-Zeit wurde ein Teil der Wirtschaftsgebäude von einer Reitergruppe der Hitlerjugend genutzt. Nach dem Krieg zog in das „Herrenhaus“ ein Kindergarten ein, die Wirtschaftsgebäude wurden vom Grünflächenamt genutzt. Seit 2015 standen alle Gebäude leer.
1 Clemens 1968, 187.
2 Stadt Köln. Kulturpfad Müngersdorf (Stadtbezirk 3). (https://www.buergerverein-koeln-muengersdorf.de/karte-von-m%C3%BCngersdorf/). Eine ausführliche Schilderung: Clemens 1968, 35 ff.
Inzwischen hat die „Machbarschaft Köln“, eine Genossenschaft, zu der sich etwa 20 Leute zusammengeschlossen haben, das Gelände in Erbbaurecht übernommen.1 „Wir schaffen im Petershof ein soziokulturelles Zentrum mit Raum für Kultur, Initiativen, Begegnung und Erinnerung. Außerdem entsteht ein offener Hof für die Gemeinschaft, gemeinschaftlicher Wohnraum und eine Kita“. Stand heute (März 2025) ist jeden Freitag von 17-19 Uhr „Offener Hof“, so dass man sich umsehen und über das Projekt informieren kann.
Die Probleme, die sich auftürmen bei dem Versuch, eine 130 Jahre alte Anlage zu renovieren und gemäß sämtlichen nunmehr bestehenden Vorgaben in einen nutzbaren Zustand zu versetzen, möchte man sich eigentlich nicht ausmalen…
Eines der ältesten Gebäude in Müngersdorf ist das Fachwerkhaus „St. Wendelin“ aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts, das als Bauernschänke und Pferdetränke genutzt wurde und in dem sich auch heute eine Gaststätte befindet (der linke Teil des Gebäudes wurde in jüngerer Zeit angebaut). (Nr. 16 im Kulturpfad) (Abb. 12).
Abb. 12: Fachwerkhaus St. Wendelin.
Möglicherweise schon um 1640 entstand das liebevoll restaurierte „Pesche Hüsje“, benannt nach dem ehemaligen Besitzer Bahnwärter Hermann Pesch. Es erinnert an die früher zahlreichen Fachwerkhäuschen der Handwerker und Landarbeiter, die für die Hofgüter tätig waren. (Kulturpfad 8, Belvederestr. 39) (Abb. 13).
Abb. 13: „Pesche Hüsje“.
An dem Haus Belvederestraße 46 befindet sich übrigens einer der wenigen noch erhaltenen steinernen „Grinköpfe“. Greinen, mhd. grinen, ahd. grinan heißt weinend oder lachend den Mund verziehen. Grinköpfe waren an der Spitze eines Hauses vorspringende Steinköpfe, eingerichtet als Kranen zum Aufziehen von Fässern, Kisten und dergl. auf den Warenspeicher eines Kaufmannshauses2 (Abb. 14).
Abb. 14: Grinkopf.
1 https://petershof.org/
2 Wrede 1973 Bd. I, 314 s. v. Jringkopp.
1839 rollt die erste Eisenbahn nach Müngersdorf. Die Rheinische Eisenbahngesellschaft eröffnete den Bahnhof Belvedere als erste Station der geplanten Strecke Köln-Antwerpen. Das Gebäude war von vornherein wesentlich auch als Ausflugslokal geplant, wie die Ausrichtung mit dem großen Balkon nach Osten, also mit Blick auf das 10 km entfernte Köln erkennen lässt (Belvedere - schöne Aussicht). Zu den tiefer liegenden Gleisen führte ein Weg hinunter, an dem sich noch ein kleiner Pavillon befand. Während zunächst „das eisenbahnlustige Publikum“ das Ausflugslokal gern besuchte, ließ das Interesse bald nach und noch im 19. Jhdt. wurde der Bahnhof stillgelegt. Das klassizistische Gebäude ist heute der älteste Bahnhof im deutschsprachigen Raum (Abb. 15).
Die Stadt Köln stellte ihn 1980 unter Denkmalschutz und 2019 gründete sich ein Förderkreis, der Gelder für die Sanierung akquirierte und Pläne für die künftige Nutzung entwickelte. Bedauerlicherweise wurde 1991 auch das zum Bahnhof gehörige Gelände, auf dem sich einige alte Platanen befinden, unter Schutz gestellt. Seither liefern sich Naturschützer mit dem Förderverein ein unwürdiges Gezerre um die Fällung zweier (jetzt nur noch einer) Platane(n), deren Wurzeln die Statik des Gebäudes bedrohen. Gegen eine Erlaubnis zur Fällung durch den Landtag klagt jetzt der BUND- ein abschreckendes Beispiel für ideologische Verbohrtheit.1
Abb. 15: Bahnhof Belvedere.
1875/76 wurde an der Widdersdorfer Straße ein Gaswerk erbaut. Für die ca. 1000 Arbeiter und Angestellten errichtete die Stadt Köln an der Vitalisstraße den Komplex der sogenannten „Gashäuser“- „eines der wenigen fast noch komplett erhaltenen Beispiele des Arbeiterwohnungsbaus der Jahrhundertwende in Köln und auch bundesweit von Bedeutung“ (Kulturpfad Nr. 18) (Abb. 16).
Abb. 16: Gaswerkhäuser an der Vitalisstraße.
1888 wurde, im Rahmen einer großen Stadterweiterung, zusammen mit dem benachbarten Lindenthal und zahlreichen weiteren Arealen auch Müngersdorf nach Köln eingemeindet, was den endgültigen Abschied vom alten „Dorfleben“ markierte (Abb. 17).
Abb. 17: Karte Kölns mit den Eingemeindungen von 1880- 1975.
Die nunmehr weiter wachsende Einwohnerzahl machte auch den Bau einer neuen Kirche notwendig.
1898/90 wurde nach Plänen von Theodor Kremer an Stelle der alten Dorfkirche eine dreischiffige Basilika errichtet (Abb. 18).
1 https://fdp-koeln.de/aktuell/bahnhof-belvedere-gerichtsurteil-l%C3%A4sst-einen-fassungslos-zur%C3%BCck/12-08-2025
Abb. 18: Westfront der Pfarrkirche St. Vitalis.
Kremer orientierte sich dabei an Bauten der rheinische Spätromanik wie etwa St. Aposteln. Dies bedeutete eine Abwendung von der weit verbreiteten Neogotik hin zur Neoromanik, „die im Wilhelminismus des zweiten deutschen Kaiserreiches mit einer Rückbesinnung auf das ottonisch- salische Kaisertum zunehmend an Bedeutung gewann“.1 Obwohl die Kirche, bis auf die Fenster, im Krieg unzerstört blieb, wurde auf Betreiben des nun in Müngersdorf wohnenden Architekten Rudolf Schwarz das Innere radikal umgestaltet. „Die Innenwände wurden bis auf wenige Elemente in einheitliches Weiß getaucht. Nahezu alle historischen Ausstattungsstücke verschwanden2“. Man muss Neoromanik nicht unbedingt schön finden, aber eine in sich stilistisch geschlossene Einheit aus Architektur und Inneneinrichtung im Sinn einer gerade als modern aufgefassten Kargheit umzugestalten, ist eine mutwillige Zerstörung (Abb. 19-20).
Abb. 19: Originale neoromanische Innengestaltung.
Abb. 20: Heutige Innengestaltung mit „Gnadenstrom“ auf dem Fußboden.
„Aus dem Chor ergießt sich in dem ebenfalls neu ausgelegten Fußboden ein weißer „Gnadenstrom“ in das Kirchenschiff. Wichtiges Element in der Raumgestaltung im Kontrast zu den weißen Wänden sind auch die Fenster von Wilhelm Buschulte. Der farbenkräftige, nur mit angedeuteter Gegenständlichkeit gestaltete Fensterzyklus“ [zeigt] „Themen der Schöpfungsgeschichte und Darstellungen einzelner Naturereignisse“ 3 (Abb. 21-22).
Abb. 21: Glasfenster. Hl. Maria mit Kind.
Abb. 22: Glasfenster: Die Erde und der Engel, der sie beschützt.
Eine Besonderheit ist die „Heimatkrippe“ mit einer maßstabgetreuen Nachbildung der dörflichen Umgebung der Kirche als Kulisse.
Der Heilige Vitalis, der im 4. Jahrhundert den Märtyrertod starb, war römischer Soldat, weshalb ihn eine Holzplastik des 17. Jahrhunderts am Südpfeiler vor dem Chorraum in Rüstung und bewaffnet mit Schild und Speer zeigt (Abb. 23).
Abb. 23: Heiliger Vitalis, 17. Jh.
In der südlichen Seitenkapelle befindet sich auf einer Säule die barocke Plastik des Heiligen Wendelin, Patron der Hirten und des Viehs, zu seinen Füßen ein Schaf und sein Hirtenhund (zu St. Wendel vergl. S. 33) (Abb. 24).
1 LVR KuLaDig, Kultur. Landschaft. Digital. https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-56138-20121029-11
2 Schmelzer 2004, 155.
3 Schmelzer a.a.O.
Abb. 24: Heiliger Wendelin.
Auf dem Boden neben der Säule stehen fünf Schafe aus Stein. Maria Schwarz, Witwe von Rudolf Schwarz und selber Architektin, die gemeinsam mit einer Bildhauerin die Skulpturen entwarf, bestand darauf, dass wegen des Missbrauchsskandals, der 2000 die katholische Kirche erschütterte, vier der Schafe schwarz sein müssten. Das weiße Schaf sollte die kindliche Unschuld symbolisieren.
Vor der Kirche befindet ein römischer Sarkophag des 4. Jahrhunderts, der im Bereich Stolberg Straße/Ecke Eupener Straße gefunden wurde und eine Brandbestattung enthielt.
Seit ihrer Gründung und Befestigung durch die Römer ist die Stadt Köln mehrfach erweitert worden (Abb. 25).
Abb. 25: Stadterweiterungen 940 - 1180.
1180 wurde die „Große Mauer“ errichtet und in den folgenden Jahrhunderten verstärkt und ausgebaut, bis sie ihr noch im 19. Jahrhundert vorhandenes Aussehen, bestehend aus 13 mächtigen Torburgen mit Vorhöfen und 52 Wehrtürmen erreicht hatte. 300-900 Meter vor der Stadtmauer verlief der sogenannte Bischofsweg, der die Trennung zwischen erzbischöflicher „Gewalt“ und der freien Reichsstadt Köln markierte (Abb. 26).
Abb. 26: Ausschnitt aus der „Schweidkarte“ mit Bastion, Hahnentor und Bischofsweg.
Das Gelände zwischen Bischofsweg und Stadtmauer durfte nicht bebaut werden. Hier wurden Gartenbau (Gemüse und Wein) sowie Ackerbau und Viehzucht betrieben.
1815 wurde Köln preußisch und auf Befehl von Friedrich Wilhelm III. begann man mit dem Bau von Festungsanlagen, vor allem, um gegen Angriffe durch die Franzosen gewappnet zu sein. 500 Meter vor der Stadtmauer wurden linksrheinisch 11 Forts und 7 dazwischen liegende kleinere Anlagen („Lünetten“) errichtet, die jeweils von Wällen und Gräben umgeben waren. Die Zählung I-XI erfolgte von Süden (Rheinschanze) nach Norden (Riehler Schanze); rechtsrheinisch lagen die Forts XIII bis XV (Abb. 27).
Abb. 27: Köln mit der Stadtmauer und dem inneren Befestigungsring.
Den Forts vorgelagert war ein Rayon (später „innerer Rayon“ genannt), in dem auf einem Kilometer gar keine bzw. nur leichte Bebauung erlaubt war.
Bereits kurz nach Fertigstellung der Forts machte eine nun mit Brisanzgranaten, einem neuen Sprengstoff, ausgerüstete Artillerie die Anlage weiterer Fortifikationen notwendig. In einem Radius von 6, 5 Kilometer um den Dom und in einem Ring von 42 Kilometer Umfang wurde seit 1873 der aus 12 Forts und zahlreichen Zwischenwerken bestehende äußere Festungsring angelegt, der Köln bis zum 1. Weltkrieg zur am stärksten befestigten Stadt Deutschlands machte. Die Zählung erfolgte nun von Norden nach Süden, über den Rhein und wieder nach Norden. Auch hier war ein („äußerer“) Rayon vorgelagert, der freies Schussfeld garantierte (Abb. 28).
Abb. 28: Die Festung Köln mit Stadtmauer, innerem und äußerem Festungsring.
Auf Müngersdorfer Gebiet lagen das (äußere) Fort V sowie die Zwischenwerke Va und Vb (Abb. 29).
Abb.29: Müngersdorf mit Fort V und Zwischenwerken Va und Vb.
Errichtet wurden im äußeren Ring die sogenannten „Biehler‘schen Einheitsforts“, benannt nach General Alexis von Biehler. „Er schuf maßgeblich die moderne Form des polygonalen Einheits- oder Schemaforts, also der Verbindung einer veränderten bastionären Festungsmanier und der geschützten, ohne feindselige Sichtbarkeit der Festungsgebäude eingebauten Kasematten. Auffälligste Änderung ist daher der Wegfall des relativ hochaufragenden Reduits (Kernwerks) im Zentrum der Anlagen“1 (Abb. 30).
Abb. 30: Schematische Darstellung eines „Biehler‘schen Einheitsforts“.
Fort V (östlich des Walter-Binder-Weges und westlich der Eschenallee) diente seit 1879 als Festungsgefängnis. Gemäß dem Versailler Vertrag nach Ende des Ersten Weltkrieges wurde es 1921 geschleift, wobei zunächst die (stadtseitige) Kehlkaserne und Gräben samt Stützmauern erhalten blieben. Zwischen 1939 und 1945 wurde hier ein Sammellager für den Transport Kölner Juden in die Vernichtungslager im Osten errichtet. Der Müngersdorfer Bürgerverein erreichte zunächst, dass 1981 ein Findling zur Erinnerung an das Geschehen aufgestellt wurde (Abb. 31).
Abb. 31: Gedenkstein an das „Judenlager Müngersdorf“.
Heute steht hier eine postum nach Entwürfen von Simon Ungers errichtete Stahlkonstruktion, neben der eine Tafel ausführlich über die Bedeutung des Ortes unterrichtet (Abb. 32). 1962 wurde die Kaserne endgültig abgerissen.
1 Wolfrum 2015, 43.
Abb. 32: Stahlkonstruktion nach Entwurf von Simon Ungers.
Das Zwischenwerk Va liegt heute an der Belvederestraße 151. Auch diese Anlage wurde 1920 teilgeschleift, unter Erhalt der Kehlkaserne (Abb. 33 a-b). 1925 errichtete man, inspiriert von den Ideen der Reformpädagogik, hier eine Waldschule, die später um Spielwiesen und Sportplätze erweitert wurde. „Heute ist sie (die Freiluft- und Gartenarbeitsschule der Stadt Köln, gen. Freiluga) mit 100 Jahren vermutlich die einzige auch in ihrer Funktion und Bestimmung erhaltene Anlage aus dieser Zeit“.1
Mit der Schleifung der Festungsanlagen gewann Köln breite, bislang weitgehend ungenutzte Streifen Land, die nun neu genutzt werden konnten. Auf Betreiben des Oberbürgermeisters Konrad Adenauer wurden hier der innere und der äußere Grüngürtel angelegt, um den Kölner Bürgern Freizeit- und Sportflächen zu bieten.
An der Aachener Straße ließ er den „Sportpark Müngersdorf“ errichten, bestehend aus einer Hauptkampfbahn, zwei kleineren Stadien, einer Radrennbahn, einem Freibad und weiteren Anlagen. Bis zum Bau des Berliner Olympiastadions war dies die größte deutsche Sportanlage. Nach Umbauten erfolgte für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 ein Neubau für 50 000 Zuschauer. Das Stadion ist von zahlreichen weiteren Anlagen umgeben. Ergänzt wird das Ensemble durch ein großzügiges Umfeld vor und hinter dem Stadion: den „Vorwiesen“ und der „Jahnwiese“, die für Fußballspiele und Open-Air- Konzerte genutzt werden. Seit 2004 trägt das Stadion aufgrund eines Sponsorenvertrages den Namen „RheinEnergieSTADION“, ist aber im Volksmund das „Müngersdorfer Stadion“ geblieben.2 (Abb. 34).
Abb. 34: Historischer Eingang des Architekten Adolf Abel ins Müngersdorfer Stadion.
Nach dem zweiten Weltkrieg entstand in Müngersdorf eine kleine Künstlerkolonie.Der Architekt Rudolf Schwarz (1897-1961), von 1946 bis 1952 mit der Generalplanung des Kölner Wiederaufbaus betraut, lebte seit 1956 hier. Seine Planungen bestimmen bis heute die städtebauliche Entwicklung Kölns
1 https://www.schulbio-freiluga.de/
2 https://de.wikipedia.org/wiki/Rheinenergiestadion
Abb. 35: Wohnhaus von Joseph Haubrich, erbaut von Wilhelm Riphahn.
Wilhelm Riphahn (1889-1963), auch er Architekt, der ebenfalls in den Planungsbeirat berufen wurde, schuf zahlreiche, das Stadtbild prägende Bauten - man denke nur an das Ensemble aus Oper, Opernterrassen und Schauspiel. In Müngersdorf entwarf er 1948/50 ein Atelierhaus für den Bildhauer Gerhard Marcks (Kulturpfad 13) sowie 1951/52 ein Wohnhaus für den Rechtsanwalt und bedeutenden Kunstsammler Joseph Haubrich (Kulturpfad 7) (Abb. 35).
Der Literatur-Nobelpreisträger Heinrich Böll wohnte von 1954-69 in der Belvederestraße und schrieb hier einige seiner wichtigsten Romane.
Der international renommierte Architekt Oswald Ungers (1926-2007), der u. a. in den USA an verschiedenen Universitäten lehrte und wesentliche Werke zur Architekturtheorie verfasste, erbaute sich hier 1958/59 sein Wohnhaus mit angrenzendem Bibliotheksbau (Abb. 36).
Bereits vor dem zweiten Weltkrieg zog die Bildhauerin Hildegard Domitzlaff nach Müngersdorf.
Dies sind nur die bekanntesten Namen. Der Bürgerverein nennt weitere Maler, Bildhauer, Musiker und Schriftsteller.1
1 https://www.buergerverein-koeln-muengersdorf.de/menschen-in-m%C3%BCngersdorf/
Abb. 36: Wohnhaus von Oswald Ungers.
In den 70er Jahren wurde ein neues Kölner Stadtgebiet zur Bebauung freigegeben: der „Egelspfad“: im Norden begrenzt durch den Gregor-Mendel-Ring, im Osten von einer Waldfläche, südlich durch eine Bahntrasse, im Westen durch die Autobahn A1 (Abb. 37).
Abb. 37: Stadtplan der Siedlung Egelspfad.
Das Besondere: es gab kaum Bauauflagen. Entstanden ist so ein bunter Mix aus repräsentativen Villen mit Säulenportikus, Bauernhäusern wie in Friesland, kühnen Konstruktionen und höchst minimalistischen Kuben - ein El Dorado für Architektur-Interessierte (Abb. 38 a-c). Da die Straßennamen (Hanfweg, Leinsamenweg, Ackerrain, Kleienpfad usw.) allesamt der Pflanzenwelt entlehnt sind, heißt die Siedlung im Volksmund auch „Getreideviertel“.
Abb. 38 a - c: Wohnhäuser in der Siedlung Egelspfad
Abb.39: Plan der Aussichtsplattformen im Landschaftspark Belvedere.
Ein kurioses Bauensemble ist in Müngersdorf im Rahmen der Regionale 2010 entstanden: die vier Aussichtsplattformen im Landschaftspark Belvedere. „Sie eröffnen reizvolle Blicke auf Landschaft und Stadtsilhouette“1 (Abb. 39).
Plattform 1 „Blickfang“ ist 8 Meter hoch und erlaubt einen Blick auf das Max-Planck-Institut sowie zur anderen Seite hin weit im Hintergrund auf das Neubaugebiet am Egelspfad.
Nr. 2 „Domblick“, (H. =12 Meter) lässt einen mit einiger Mühe am Horizont tatsächlich neben dem Colonius die beiden Domspitzen erahnen, sehr viel besser allerdings ist die Sicht auf die belebte A 4 (Abb. 40 a-c).
Der Zweck der 80 cm hohen Plattform 3 „Feldblick“ bleibt einigermaßen rätselhaft.
Von Nr. 4 „Ausblick“ (Höhe 4 Meter) ist ein weiteres Mal das Max-Planck-Institut zu sehen. Das Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler ätzte 2014: „Wie vorher. Nur teurer“…
1 Internet Bürgerverein Köln-Müngersdorf e.V. - Park Belvedere
Zum Schluss wollen wir uns noch dem Heiligen Wendelinus zuwenden, der für Müngersdorf eine besondere Bedeutung hat (und dessen Statuette wir in der Kirche St. Vitalis angetroffen haben).
St. Wendel, angeblich ein schottischer Königssohn, soll sich, nach einer Pilgerreise nach Rom, im Trierer Raum missionierend aufgehalten haben. Für einige Zeit nahm er bei einem Adligen eine Arbeit als Hirte an. Nach Bewirken verschiedener Wunder richtete der Adlige ihm eine kleine Einsiedelei ein, und die Landbevölkerung wandte sich bei Problemen mit dem Vieh um Rat und Hilfe an ihn.
Nach seiner Heiligsprechung galt er als Patron der Hirten, Schäfer und Bauern und bereits 1450 errichtete die Müngersdorfer Bevölkerung ihm eine Kapelle an der heutigen Aachener Straße, die sich zu einem beliebten Wallfahrtsort entwickelte.
1804 schlossen die Franzosen die Kapelle im Zuge der allgemeinen Säkularisierung, dreißig Jahre später wurde sie abgerissen. Die Wendelin-Verehrung mit Bräuchen wie der Wendelin-Oktav (eine achttägige Feier im Oktober) und der Tiersegnung ging auf die Vitaliskirche über. Aber 1990 errichteten die Krippenbauer von St. Vitalis zusammen mit Pfarrangehörigen an der Aachener Straße einen Bildstock mit Wendelindarstellung, um daran zu erinnern, dass sich hier einst ein Wallfahrtsort befand (Abb. 41). Eine Bronzeplakette informiert, dass der Hl. Wendelinus nicht nur um Gesundung des Viehs, sondern auch „gegen Unwetter“ angerufen wurde. Möge er weiterhin alle Müngersdorfer Bürger vor Unwettern jeder Art beschützen!
ENDE
Literatur- bzw. Quellenangaben:
Clemens 1968: Hans Clemens, Müngersdorf im Spiegel der Geschichte (Köln 1968).
Dietmer/Jung 2015: Carl Dietmar/Werner Jung, Köln. Die große Stadtgeschichte (Essen 2015).
Eck 2004: Werner Eck, Köln in römischer Zeit. Geschichte der Stadt Köln Bd. 1 (Köln 2004).
Festschrift 1000 Jahre Müngersdorf 980-1980. Chronik eines Ortes. Bürgerverein Köln-Müngersdorf e.V. (Hrsg.) (Köln 1980).
Fremersdorf 1933: Fritz Fremersdorf, Der römische Gutshof Köln- Müngersdorf. Röm.- Germ. Forsch. 6 (Berlin/Leipzig 1933).
Meier- Arendt 1980: Walter Meier- Arendt, Vorgeschichtliche Besiedlung im Stadtgebiet von Köln, in: Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern Bd. 37, Köln I, 1 (Mainz 1980) 17 ff.
Niemeyer 2012: Manfred Niemeyer, Deutsches Ortsnamenbuch (Berlin/ Boston 2012).
Schmelzer 2004: Monika Schmelzer, Sankt Vitalis, in: M. Becker- Huberti und G. A. Menne, Kölner Kirchen (Köln 2004) 155.
Schwarz 2005: Uwe Schwarz, Köln und sein Umland in alten Karten (Köln 2005).
Schwering 1980: Max- Leo Schwering, Die alte „Herrlichkeit“ Müngersdorf - Höfe und Kirche, in: Festschrift 1000 Jahre Müngersdorf 980-1980 (Köln 1980) 31 ff.
Stelzmann/ Frohn 1984: Arnold Stelzmann/Robert Frohn, Illustrierte Geschichte der Stadt Köln (Köln 1984).
Welters/Lobeck 1976: Hans Welters/Helmut Lobeck, Kleine illustrierte Geschichte der Stadt Köln (Köln 1976).
Wolfrum 2015: Dirk Wolfrum, Königlich preußische Festung Köln 1871- 1919, in: Fortis Colonia e. V. (Hrsg.), Eine Grünanlage mit Geschichte. Festungsbauten und äußerer Grüngürtel in Köln (FS Adenauer) (Köln 2015) 42 ff.
Wrede 1973: Adam Wrede, Neuer kölnischer Sprachschatz (Köln 1973).
Abbildungsnachweis:
Die Bildrechte an Fotos und Grafiken sind von der Autorin nach bestem Wissen und Gewissen geklärt worden. Sollten unbekannte Rechteinhaber einer Veröffentlichung nicht zustimmen, können sie sich an den Bürgerverein Köln-Müngersdorf zwecks Löschung wenden. März 2026.
Abb. 1 und 3: https://www.buergerverein-koeln-muengersdorf.de/ortsgeschichte-erinnerung/thema-hangkante/mittelterrassenkante/
Abb. 2: https://www.stadt-koeln.de/artikel/62678/index.html
Abb. 4: Eigenes Foto (Jürgen Lenerz = JL)
Abb. 5: W. Meier-Arendt, Römischer Gutshof Müngersdorf, in: Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern, Bd. 39, Köln III, Mainz 1980, S. 152, Abb. 1. (Der Verlag Philipp von Zabern verlor im Jahr 2014 seinen Status als Verlag. Trotz intensiver Recherche konnten Rechteinhaber nicht ermittelt werden.)
Abb. 6: ebd. S. 154, Abb. 3.
Abb. 7: G. Ritter, Römische Stadtstrukturen, in: H. Jansen u.a. (Hrsg.), Der historische Atlas Köln, Köln 2003, S. 126, Abb. 10.
Abb. 8: FS 1000 Jahre Müngersdorf 980-1980, hg. v. Bürgerverein Köln-Müngersdorf e.V., Köln 1980, S. 15.
Abb. 9: Von HOWI - Horsch, Willy - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=56832754
Abb. 11: https://petershof.org/ (Fotos: © Machbarschaft Köln eG, Zeichnung: Schaller Architekten)
Abb. 12 - 14: eigene Fotos, JL
Abb. 15: Von © 1971markus@wikipedia.de, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=39153518
Abb. 16: eigenes Foto (M. Lenerz-de Wilde = MdW)
Abb. 17: Carl Dietmar/Werner Jung, Köln. Die große Stadtgeschichte, Essen 2015, S. 338. Grafiker Volker Pecher.
Abb. 18: eigenes Foto, JL
Abb. 19-20: https://www.buergerverein-koeln-muengersdorf.de/ortsgeschichte-erinnerung/kirche-sankt-vitalis/
Abb. 21–24: eigene Fotos, JL
Abb. 25: Arnold Stelzmann/Robert Frohn, Illustrierte Geschichte der Stadt Köln, 10. Aufl., Köln 1984, S. 64, Tafel II., (Übernommen vom Paul List-Verlag; dieser hatte sie übernommen aus dem „Harms Heimatatlas Köln“. Trotz intensiver Recherche konnten Rechteinhaber nicht ermittelt werden.)
Abb. 27: https://www.fortis-colonia.de/stadtbefestigungen/chronologie.html
Abb. 28: Carl Dietmar/Werner Jung, Köln. Die große Stadtgeschichte, Essen 2015, S. 250. Grafiker Volker Pecher.
Abb. 29: http://www.festungsstadt-koeln.de/files/fortV/fuenf.htm
Abb. 30: Von Autor/-in unbekannt - Polnische Nationalbibliothek, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=175798990
Abb. 31: https://www.friedenkoeln.de/wp-content/uploads/2018/10/Praesentation-Gedenkort-180417.pdf
Abb. 32: Von CPallaske - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=127264914
Abb. 33a: Von HOWI - Horsch, Willy - Eigenes Werk, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1393238
Abb. 33b: eigenes Foto, JL
Abb. 34: Von HOWI - Horsch, Willy - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=56831895
Abb. 35: https://www.buergerverein-koeln-muengersdorf.de/menschen-in-m%C3%BCngersdorf/j-haubrich/
Abb. 36: eigenes Foto, JL
Abb. 37: Internet: Egelspfad (Köln) im offiziellen koeln.de-Stadtplan
Abb. 38a - c: eigene Fotos, JL
Abb. 39: Kopie aus dem Informationsblatt des Bürgervereins Köln-Müngersdorf e.V.: Vier-Türme-Tour.
Abb. 40 a-c: eigene Fotos, JL
Abb. 41: eigenes Foto, JL
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